Der Aurora Energy Transition Summit brachte eine außergewöhnliche Gruppe von politischen Entscheidungsträgern, Innovatoren und Branchenführern zusammen. Es wurde diskutiert, wie Deutschland seine Energiewende beschleunigen kann.
Es war ein Tag voller zukunftsorientierter Perspektiven und Erkenntnisse. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse von Amós Guillén Duarte, Country Manager FRV Deutschland zum Thema „Co-Locating Batterien“ und „Erneuerbare Energien in sich entwickelnden Märkten“:
• Die Politik bewegt sich in Richtung Flexibilität: Der deutsche Batteriemarkt erhält eine Bewertung von 6/10, benötigt jedoch starke politische Unterstützung, klare Regeln für die gemeinsame Nutzung von Standorten und Fortschritte bei der Genehmigung, um erfolgreich zu sein. All dies mit einem guten Kapazitätsmarkt, damit BESS kurzfristig durchstarten kann.
• Batterien müssen vom Konzept zur Realität werden: Die Botschaft war klar – wir müssen jetzt mit der Installation von Batterien beginnen. Und zwar zu realistischen, fairen Rentabilitätsniveaus, die Projekte nachhaltig und nicht spekulativ machen.
• Die gemeinsame Nutzung ist der Wegbereiter: Batterien können ein kurzfristiger Wegbereiter für Photovoltaik sein, aber umgekehrt ist die gemeinsame Nutzung der Wegbereiter für Batterien. Warum? Weil die Netzintegration nach wie vor der Engpass ist und erste Batterien mit dieser Struktur schnell eingesetzt werden können.
• Hybridprojekte reifen: Einst eine Nische, werden erneuerbare Energien plus Speicherung zum Mainstream und bieten Stabilität, größeres Investitionsvertrauen und Widerstandsfähigkeit für das Stromsystem. Eine gute politische Unterstützung innerhalb oder außerhalb des EEG wird dabei am meisten helfen.
